Zu sichernde Linux-Rechner einrichten

Der einfachste Weg auf das Dateisystem eines Linux/Unix-Rechners zuzugreifen ist per NFS. Dazu muss ein NFS-Server installiert und aktiv sein. Ebenso muss der Portmapper laufen. Welche Daten wie und für wen freigegeben werden, wird - je nach Distribution - durch die Datei /etc/exports geregelt. Für eine ganz einfache Freigabe reicht in der Regel folgende Datei:

### /etc/exports ###
# einige Variationen der Freigaben...

# Daten für alle lesend freigeben
/daten *(r,root_squash,sync)

# bin-Verzeichnis für den adminpc lesend und schreibend freigeben
/usr/local/bin adminpc(rw,root_squash,sync)

# /home für den Sicherungsserver lesend freigeben
/home 192.168.10.201(r,root_squash,sync)

 
### Achtung: IP-Adressen und Verzeichnisse
### sind Beispiele! Ggf. anpassen!!
 

 
Ob der NFS-Server läuft sieht man nach dem Aufruf von
/etc/init.d/nfsserver status bzw. rcnfsserver status
- je nach Distribution.
 
Verzeichniszugriffe so per NFS zu gestatten birgt natürlich gewisse Risiken in sich. In einer Umgebung, die eine gewisse Sicherheit erfordert, sollte unbedingt auf die Verwendung eines sicheren Anmeldevorgangs Wert gelegt werden. Stichwort NIS+ usw...!
 
Eine weitere sichere Variante ist der Kopiervorgang durch einen SSH-Tunnel wie unter Die Datensicherung (ganz unten) angedeutet, statt per NFS.
 
Weiter mit der Konfiguration der/des Windows-Rechner(s).