Sicherungsserver installieren / vorbereiten

Ziel des hier vorgestellten Sicherungsservers ist eine möglichst einfache und kostengünstige Methode, Daten aus dem Netzwerk zu sichern. Es eignet sich für das eigene private Netzwerk oder für kleine Firmennetze - eventuell auch als zusätzliche Sicherung.
 
Als Hardware eignet sich ein ausrangierter PC, der über ausreichend Festplattenspeicher und eine Netzwerkkarte verfügt. Es sollte schon ein PII ausreichen, wenn man nur einige GB von einem oder mehreren Rechner sichern will. Soll er noch andere Dienste anbieten, z.B. anderen Usern das selbständige Rücksichern ermöglichen (per Samba, siehe unter Verfügbarmachen für andere User), sollte schon ein Rechner mit min. 500 Mhz her.
 
Basis ist eine Linux-System auf dem NFS und Samba läuft. Sollen aktuelle Windows-Versionen gesichert werden, z.B. ein MS Windows 2003 Server, bietet sich eine möglichst aktuelle Linux-Distribution an (z.B. Suse ab 9.2). In diesen ist eine neue Samba-Version enthalten, die den Zugriff auf eine Domäne ermöglicht. Natürlich kann man sich die aktuellen Samba-Pakete auch selbst installieren.
 

Installation

Zuerst wird das Linux-System installiert. Bei der Partitionierung wird eine 2 GB große Root-Partition, 512 MB SWAP und der Rest für /backup angelegt. Optimal ist es natürlich, wenn /backup auf einer eigenen Festplatte liegt. (Partitionsgrößen sind ganz grobe Anhaltswerte!! Ggf. anpassen!) Die Netzwerkkarte wird so eingerichtet, dass die Rechner im übrigen Netz erreichbar sind (IP-Adresse, Subnetz-Maske, ...). Bei der Einrichtung der Firewall ggf. die Ports für NFS, Samba, ssh und was man sonst braucht, freigeben. Achtung! Bei der Firewall ist weniger meist mehr...!
 
Da in diesem Beispiel ein Linux- und ein Windows-Server gesichert werden, liegen unter /backup zwei Verzeichnisse: "lin" und "win". Diese liegen ebenfalls unter /mnt als Mount-Points vor um die Server-Laufwerke dorthin zu mounten.
 
Weiter mit der Konfiguration der/des Linux-Rechner(s).